Generationengerechtigkeit gemeinsam gestalten

Fachtag „Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert“ bringt Jugend und Seniorenorganisationen ins Gespräch

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Was bedeutet Generationengerechtigkeit, und wie lässt sie sich gemeinsam gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kinder- und Jugendhilfe, Jugendverbänden und Seniorenorganisationen beim Fachtag „Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert: Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog“ am 13. Oktober 2026 in Berlin.

Der Begriff der Generationengerechtigkeit wurde bei dem Fachtag in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern vertieft und das Verbindende zwischen den Generationen herausgearbeitet. Nach einer Keynote von Prof. Dr. Claudia Vogel zu Generationenkonflikten und Generationengerechtigkeit vertieften die Teilnehmenden das Thema in vier Workshops. Dabei ging es um die europäische Strategie für Generationengerechtigkeit, eine generationengerechte Sozialpolitik, digitale Teilhabe sowie die praktische Gestaltung des Dialogs zwischen Jung und Alt.

Den Abschluss bildete eine Diskussion über Generationengerechtigkeit als demokratische Reformaufgabe. Daran beteiligten sich Kirstin Weis, Geschäftsführerin des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe und des Deutschen Bundesjugendrings, Jens-Peter Kruse, stellvertretender Vorsitzender der BAGSO, und Dr. Sven-Olaf Obst, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Der Begriff der Generationengerechtigkeit wird häufig verkürzt verwendet, etwa in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik. Eigentlich geht es aber weniger um Generationengerechtigkeit, sondern um wichtige Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Es ist wichtig, generationenübergreifende Perspektiven einzubeziehen und dazu miteinander ins Gespräch zu kommen“, so Jens-Peter Kruse.

Veranstaltet wurde der Fachtag von den Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. in Kooperation mit der BAGSO.