Frau sitzt auf dem Boden und flechtet einen Korb.

Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik

Über die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik setzt sich die BAGSO für die Stärkung der Rechte ältere Menschen weltweit ein.

Nicht nur in Deutschland, auch weltweit steigt die Zahl der Älteren. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden 2050 im Vergleich zu heute doppelt so viele Menschen 60 Jahre und älter sein. In vielen Ländern reagieren Politik und Zivilgesellschaft auf den demografischen Wandel und entwickeln Strategien, um sich auf die Bedürfnisse und Interessen Älterer einzustellen.

Die BAGSO bringt die Interessen der älteren Menschen in die internationale Politik ein. Als Vertretung der Seniorinnen und Senioren in Deutschland arbeitet die BAGSO an der Umsetzung des Zweiten Weltaltenplans der Vereinten Nationen mit. Der politische Aktionsplan, der 2002 von der Staatengemeinschaft verabschiedet wurde, strebt eine Gesellschaft für alle Lebensalter an.

Die BAGSO hat Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. In der Offenen Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns der UN beteiligt sie sich an der Diskussion, wie die Rechte Älterer weltweit besser geschützt werden können. Auf europäischer Ebene arbeitet die BAGSO im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss mit.

Die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik informiert zudem über die Situation älterer Menschen rund um den Globus und fördert den Austausch mit Seniorenorganisationen in anderen Ländern. Sie arbeitet in internationalen Netzwerken der Zivilgesellschaft mit, beispielsweise bei der AGE Platform Europe, dem europäischen Zusammenschluss von Seniorenorganisationen, und setzt sich für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in Deutschland ein.

Die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.