„Ein Netz, das trägt. Engagement, das bleibt." – Wege zu einer demenzfreundlichen Gesellschaft

BAGSO-Jahrestagung in Köln

Pressemitteilung

Eine demenzfreundliche Gesellschaft braucht Engagement, Teilhabe und Vernetzung. Welchen Beitrag dazu das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" geleistet hat und welche Perspektiven sich für die Zukunft eröffnen, war Thema der Festveranstaltung „Ein Netz, das trägt. Engagement, das bleibt." zum Abschluss des Bundesprogramms. Die Veranstaltung fand im Rahmen der BAGSO-Jahrestagung am 2. und 3. November 2026 in Köln statt. Durchgeführt wurde sie von der BAGSO-Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz".

Im Mittelpunkt der Festveranstaltung mit rund 150 Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet standen die Würdigung der Engagierten vor Ort, der Austausch untereinander und die Frage, wie eine demenzfreundliche Gesellschaft in Zukunft gestaltet werden kann. Verschiedene Dialoginseln boten Einblicke in die Arbeit der Lokalen Allianzen. Ergänzt wurde das Programm durch Impulsforen, die sich mit inneren Einstellungen gegenüber Demenz, Möglichkeiten der Prävention, Chancen der Digitalisierung, der Rolle von Kunst und Kultur sowie der Bedeutung von echter Teilhabe beschäftigten.

Von 2020 bis 2026 sind in fünf Förderwellen über 100 neue Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz in ganz Deutschland entstanden. Darin engagieren sich Akteure der Zivilgesellschaft, politisch Verantwortliche, Träger der Altenhilfe und Angehörige von Menschen mit Demenz gemeinsam für eine gute Unterstützung und die Teilhabe von Menschen mit Demenz. Die Netzwerkstelle der BAGSO hat die Allianzen beim Auf- und Ausbau ihrer Angebote und Strukturen begleitet und in einem bundesweiten Netzwerk zusammengeführt. Das Programm wurde vom Bundesseniorenministerium (BMBFSFJ) gefördert.

Am 2. November fand in Köln auch die BAGSO-Mitgliederversammlung statt. Vertreterinnen und Vertreter der über 120 BAGSO-Verbände sprachen sich für eine vorausschauende Seniorenpolitik als eigenständiges Politikfeld aus. Zugleich zeigten sie sich offen für die Anliegen jüngerer Menschen und betonten die Wichtigkeit des Dialogs zwischen den Generationen.

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