Preisträger der Kategorie "Besuch und Begleitung"

 

Platz 1: Caritas Frankfurt e.V. mit dem Projekt "Wegbegleiter & Interkulturelle Öffnung (IKÖ)", Frankfurt am Main (Hessen)

Bild: Caritas Frankfurt e.V.
Vorderseite des Flyers mit Logo und einem gezeichneten Bild, auf dem zwei Personen nebeneinander eine Straße runter gehen.

Ehrenamtliche Wegbegleiter verschiedener Nationalitäten begegnen der Vereinsamung älterer Migrantinnen und Migranten in Frankfurt in ihrer jeweiligen Muttersprache zu Hause, im Krankenhaus und im Pflegeheim. Sie unterstützen sie bei Behördengängen, beim Wahrnehmen von sozialen, Gesundheits- und Pflegeleistungen und bei der Klärung verschiedenster Bedarfe. Entscheidend ist dabei der Aufbau einer vertrauensvollen und langjährigen Beziehung, durch die ihre kulturelle Identität wieder erlebbar gemacht und aufgewertet wird.

Flyer "Wegbegleiter und Interkulturelle Öffnung"

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Platz 2: Arbeiter-Samariter-Bund Region Düsseldorf e.V. mit dem Projekt "Geschichtsschreiber", Düsseldorf und Krefeld (Nordrhein-Westfalen)

Foto: ASB Region Düsseldorf e.V.
Eine ältere und eine jüngere Dame sitzen an einem dunklen Holztisch. Die beiden drehen dem Fotographen den Rücken zu und schauen auf ein Tagebuch und Schwarz-weiße-Fotos.

Im Rahmen des Projekts "Geschichtsschreiber" in Düsseldorf und Krefeld besuchen Freiwillige ältere Menschen zu Hause, lassen sich deren Lebensgeschichte erzählen und schreiben diese auf. Die Freiwilligen werden somit zu Geschichtenschreiberinnen und Geschichtenschreibern eines fremden Lebens in einer ganz anderen Zeit und schenken den älteren Menschen gleichzeitig Zeit und Aufmerksamkeit. Während der Gespräche entwickelt sich eine vertrauensvolle Beziehung, die in vielen Fällen auch über die eigentliche Projektdauer hinaus fortgeführt wird

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Platz 3: AWO Stiftung Aktiv für Hamburg mit dem Projekt "Aktion Augen auf!", Hamburg

Foto: AWO Stiftung Aktiv für Hamburg
Ältere Dame läuft am Rollator einen Gehweg entlang. Begleitet wird sie von einer jüngeren Frau.

"Aktion Augen auf!“ unterstützt ältere hilfsbedürftige Menschen mit einem geringen Einkommen und/oder gesundheitlichen Problemen bei Bedarf einen Weg aus Einsamkeit, Verwahrlosung und Entwürdigung zu finden. Durch den Aufbau von quartiersnahen Netzwerken aus Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern bietet dieses Projekt aufsuchende Sozialarbeit sowie die Vermittlung von kostenlosen und individuellen Hilfeleistungen direkt vor Ort an. Dabei können sich nicht nur Einsame selbst melden, sondern auch aufmerksame Menschen aus dem Umfeld Verdachtsfälle melden. So wirken professionelle Stadtteilkoordinatorinnen und -koordinatoren, Ehrenamtliche und Nachbarn zusammen.

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Platz 3: Tausend Taten e.V. mit dem Projekt "NAHbarn", Jena (Thüringen)

Foto: Tausend Taten e.V.
Ein älterer Herr in hellblauem TShirt und ein jungen Mann, der ein weißes TShirt trägt, sitzen schräg über Eck an einem Gartentisch. Der ältere Herr erzählt und der junge Mann hört konzentriert zu.

Das Projekt „NAHbarn“ ist ein Besuchsangebot für ältere, alleinlebende Menschen in Jena. Es werden individuell Ehrenamtliche gesucht und vermittelt, die regelmäßig einen älteren Menschen besuchen, ihm Gesellschaft leisten, zuhören, spazieren gehen – kurz: Zeit schenken. Das Projekt fördert den Dialog der Generationen, ermöglicht Begegnungen zwischen Jung und Alt und leistet einen Beitrag gegen Einsamkeit im Alter.

Flyer "NAHbarn"

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