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BAGSO - aktuell  
     
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Informationen aus der BAGSO und den BAGSO-Verbänden

Neues Positionspapier „Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie“

Die BAGSO und der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) treten in einem gemeinsamen Positionspapier für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Sie wollen damit zeigen, dass Jung und Alt – entgegen mancher Mutmaßung – in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zusammenstehen.

Positionspapier „Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie“

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Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS): Positive Halbzeitbilanz des Bundesmodellprojekts „SelbstBestimmt im Alter!“

Im Bundesmodellprojekt „SelbstBestimmt im Alter! – Vorsorge-Unterstützung im Team“ der BaS informieren Seniorenbüros an 15 Modellstandorten in zehn Bundesländern über Vorsorgeregelungen, vernetzen lokale Angebote und bieten ehrenamtlich zugehende Hilfen für ältere Menschen. Eine Zwischen-Evaluierung des Instituts SÖSTRA kommt zu dem Ergebnis, dass das Projekt einen wirksamen Beitrag leistet, um hochaltrige Seniorinnen und Senioren in ihrer Selbstbestimmung und Teilhabe zu unterstützen.

www.bmfsfj.de

www.seniorenbueros.org

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Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV): Klaus Hahn zum neuen Präsidenten gewählt

Am 30. Juni 2018 wählte der Verbandstag des DBSV sein neues Präsidium für die nächsten vier Jahre. Renate Reymann ist nach 12 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Verbandes nicht erneut angetreten. In der ersten Abstimmung wurde deshalb ein neuer Präsident gewählt. Der Verbandstag hat sich mit großer Mehrheit für Klaus Hahn aus Münster entschieden, der dem Präsidium seit 12 Jahren angehört. Hans-Werner Lange aus Hannover wurde im Amt des Vizepräsidenten bestätigt.

www.dbsv.org

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Deutscher Verein: Fachtagung "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - Was tun?"

Im Rahmen der kostenpflichtigen Fachveranstaltung, die am 10. September 2018 in Berlin stattfindet, werden grundlegende Fragen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf angesprochen, die bislang nicht in diesem Umfang thematisiert wurden. Dies betrifft die Anforderungen an eine gute Vereinbarkeit von Pflege und Beruf einerseits, hier beispielweise vor dem Hintergrund einer digitalisierten Arbeitswelt sowie die Frage nach den Bedarfen pflegender Angehöriger andererseits, wie etwa Maßnahmen zur Beratung und Unterstützung.

www.deutscher-verein.de

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kfd und KDFB: Katholische Frauen sammeln in fünf Wochen über 60.000 Unterschriften für die Mütterrente

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) e.V. und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) haben in Berlin Bundessozialminister Hubertus Heil 62.959 Unterschriften zum dritten Renten-Entgeltpunkt überreicht. Damit setzen sich beide Verbände erneut dafür ein, dass für alle vor 1992 geborenen Kinder künftig drei statt nur zwei Entgeltpunkte für Erziehungsleistung in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Die Bundesregierung plant aktuell, dies nur für Mütter von drei oder mehr vor 1992 geborenen Kindern einzuführen.

www.kfd-bundesverband.de

www.frauenbund.de

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Kuratorium Wohnen im Alter (KWA): Tagesseminar „DsF – Datenschutzführerschein"

Das KWA bietet zum Thema Datenschutz im Pflegebereich sowie Gesundheits- und Sozialbereich mehrere Tagesseminare an. Es wird kompaktes Fachwissen für Einrichtungsleitungen, Führungskräfte, angehende Datenschutzbeauftragte und andere Interessierte, die sich mit den neuen betrieblichen Datenschutzvorschriften vertraut machen möchten, vermittelt.

www.kwa.de

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wir pflegen NRW e.V.: "Endlich! wir pflegen e.V. trägt die Stimme pflegender Angehöriger nach Berlin"

Parallel zur Entwicklung des Modell-Projekts Online-Selbsthilfe-Initiativen für pflegende Angehörige, verstärkt der Verein wir pflegen e.V. seine Präsenz im Zentrum von Berlin: Seit Anfang Juni ist Christian Pälmke als „Fachreferent für Pflegepolitik und Familienpflege“ im Haus der Gesundheitsberufe aktiv. Damit soll die Stimme der pflegenden Angehörigen im politischen Berlin lauter werden.

www.wir-pflegen.nrw

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Information aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Konzertierte Aktion Pflege: Gemeinsame Initiative zur Stärkung der Pflege in Deutschland

Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung will die Bundesregierung mehr Menschen für die Pflege begeistern. Dafür starten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey und Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, die Konzertierte Aktion Pflege in Berlin. Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering wies in der Auftaktveranstaltung darauf hin, neben der beruflichen Pflege auch die Pflege in Familien weiter im Fokus zu behalten. Nähere Informationen unter:

www.bundesgesundheitsministerium.de

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Veranstaltungen

21. September 2018, Ingelheim: Bundesweite Fachtagung "Perspektive Vermittlungsstelle Seniorenjobs"

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen veranstaltet diese Tagung in Kooperation mit der BAGSO. Immer mehr Rentner bleiben im Alter auch beruflich aktiv. Ist eine Vermittlungsstelle Seniorenjobs also eine Perspektive mit Zukunft? Am Praxisbeispiel „Vermittlungsstelle Seniorenjobs“ im Landkreis Mainz-Bingen werden diese und weitere sich daraus ergebende Fragen aus der Perspektive von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert.

www.fachkraeftebuero.de

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28. bis 30. September 2018, Würzburg: "LebensNarben, LebensKräfte"

In der Gesprächs- und Schreibwerkstatt beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse damit, was Kriegsenkel-Sein für uns heute in familiären und beruflichen Zusammenhängen bedeutet. Nähere Angaben zum Ablauf der Werkstatt und den Anmeldelink finden Sie auf der Internetseite der Akademie Frankenwarte.

www.frankenwarte.de

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11. bis 12. Oktober 2018, Karlsruhe: Kongress und Ausstellung zu alltagsunterstützenden Assistenzlösungen / Active Assisted Living (AAL)

Der zum dritten Mal stattfindende, kostenpflichtige Fachkongress bietet dem Fachpublikum die Möglichkeit, sich über neueste Praxisbeispiele und Forschungsergebnisse im Bereich alltagsunterstützende Assistenzlösungen  zu informieren. Ergänzt wird der AAL-Kongress durch die begleitende Ausstellung. Hier präsentieren sich Hersteller und Anbieter aus den Bereichen Notruf-, Sensor- und Erinnerungssysteme sowie Kostenträger, Institutionen und Verbände mit ihren Dienstleistungen und Beratungsangeboten. Darüber hinaus zeigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen den aktuellen Stand auf dem Gebiet der AAL-Forschung.

www.aal-karlsruhe.com

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18. bis 20. Oktober 2018, Weimar: Kongress "Demenz - Gemeinsam Zukunft gestalten"

In Vorträgen, Symposien und Workshops beschäftigt sich der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit den Themen: ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie, Unterstützung von Angehörigen, zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik und vieles mehr. Grundlage sind die Wünsche und Erfahrungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, die ebenfalls auf dem Kongress vertreten sein werden.

www.alzheimer-kongress.de

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Veröffentlichungen

Neue Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege zum Thema "Aggression und Gewalt in der informellen Pflege"

Etwa die Hälfte der pflegenden Angehörigen empfindet ihr Engagement vom Pflegebedürftigen teilweise nicht geschätzt. Viele sind häufig niedergeschlagen oder wütend. Etwa jeder Zweite berichtet, Gewalt durch den pflegebedürftigen Menschen erlebt zu haben. 40 Prozent geben an, selbst schon gewaltsam gegenüber dem Pflegebedürftigen gehandelt zu haben. Dies unterstreicht eine neue Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP).

Zur Studie "Aggression und Gewalt in der informellen Pflege"

Mehr Informationen zum Thema Gewalt in der Pflege, Tipps zur Gewaltprävention für Angehörige und Notfall-Kontakte für Krisenfälle bietet das kostenlose Portal www.pflege-gewalt.de des ZQP.

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Expertenstandard zur „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fachkolleginnen und -kollegen in der Pflege, die sich mit dem Thema Qualitätsentwicklung auseinandersetzen. Übergreifende Zielsetzung des DNQP ist die Förderung der Pflegequalität auf der Basis von Praxis- und Expertenstandards in allen Einsatzfeldern der Pflege. Sie veröffentlichte den Expertenstandard zur „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ einschließlich Kommentierung und Literaturstudie, die jetzt als Sonderdruck zur Verfügung stehen.

www.dnqp.de

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Praxishilfe "Aufgaben und Rollen in der Quartiersarbeit"

Die Praxishilfe der Bertelsmann Stiftung beleuchtet Aufgaben- und Rollenprofile von Quartierskoordinatoren, Quartiersmanagern und Maßnahmenentwicklern vor dem Hintergrund teils unklarer Erwartungshaltungen und Aufgabendefinitionen. Sie bietet Praktikern klare Aufgabenbeschreibungen und Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen.

www.bertelsmann-stiftung.de

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Neuer Ratgeber „Rollator – Tipps zum sicheren Umgang“

Der Umgang mit dem Rollator ist nicht so einfach, wie häufig gedacht wird. Bei falscher Handhabung drohen Unfälle bis hin zu folgenschweren Stürzen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat daher den neuen Ratgeber „Rollator – Tipps zum sicheren Umgang“ entwickelt. Er soll dabei helfen, die rollenden Gehhilfen richtig zu nutzen und darüber hinaus in Bewegung zu bleiben, um einer Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.

www.zqp.de

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Praxisleitfaden "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Senior*innenarbeit"

Die Handreichung zeigt auf, wie Bündnisse von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transmenschen (LSBT-Bündnisse) vorgegangen sind, um das Altersthema in Community und Kommune einzubringen. Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aus Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Oberhausen und Siegen berichten, wie lesbisch-schwule Seniorinnen- und Seniorenarbeit aus der Verwaltungsperspektive geht.

http://schwuleundalter.de

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Medientipps

nebenan.de jetzt auch für gemeinnützige Organisationen und Kommunen

Wie können wir den sozialen Zusammenhalt in Deutschlands Nachbarschaften stärken? Dieser Frage hat sich die Nachbarschaftsplattform nebenan.de verschrieben und öffnet ihr Online-Netzwerk nun auch für gemeinnützige Vereine, lokale Initiativen und Kommunen. Das gemeinsame Ziel: Aus anonymen Nachbarschaften sollen starke und lebendige Gemeinschaften werden. Nur zwei Wochen nach dem Start haben sich bereits über 1.000 lokale Organisationen ein kostenloses Profil angelegt, um so mit ihren direkten Anwohnern in direkte Kommunikation zu treten.

https://organisation.nebenan.de

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Sonstiges

Neues Förderprogramm der Aktion Mensch: "Inklusion einfach machen":

Die Aktion Mensch will mit dem neuen Förderprogramm Organisationen darin unterstützen, Projekt zu initiieren, die alle Menschen einbeziehen und Teilhabe ermöglichen. Gefördert werden inklusive Projekte in den Lebensbereichen Arbeit, Barrierefreiheit und Mobilität, Bildung und Persönlichkeitsstärkung, Freizeit und Wohnen. Die beantragten Projekte können sich an Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie an Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten richten. Der Höchstzuschuss für ein Projekt inklusive ergänzendem Zuschuss Barrierefreiheit beträgt 60.000 Euro für die gesamte Laufzeit.

www.aktion-mensch.de

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Digitale Nachbarschaft geht auf Datenschutz-Tour

Die neuen Regelungen zum Datenschutz stellen Vereine, Stiftungen und ehrenamtliche Initiativen vor große Herausforderungen. Das Projekt Digitale Nachbarschaft von Deutschland sicher im Netz (DsiN) bietet interessierten Vereinen und ehrenamtlichen Initiativen lokale Workshoptermine an. Die mobilen Einsatzteams sind bundesweit unterwegs und können je nach Verfügbarkeit für Schulungen in Vereinen und Initiativen vor Ort gebucht werden.

www.sicher-im-netz.de

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Befragung von pflegenden Angehörigen

Das Institut für angewandte Sozialforschung, Sozialplanung und Politikberatung in Frankfurt am Main (ISIS) führt diese Befragung als Partner in einem von der EU geförderten Projekt zur Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger bzw. anderer informell Pflegender durch. Initiiert hat das Projekt Homecare EU die Medizinische Fakultät der Gazi Universität Ankara. In der ersten Phase des Projektes werden Pflegende derzeit zu ihrer Lebensqualität und ihrem Bedarf an Unterstützung befragt. Ausgehend von den Ergebnissen werden in einem nächsten Schritt Schulungs- und Informationsangebote entwickelt, um Pflegende bestmöglich zu unterstützen.

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