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Die
UNECE Ministerkonferenz
zu Fragen des Alterns
Am 12.
April 2002 wurde auf der Zweiten Weltversammlung zu Altersfragen der
neue Weltaltenplan verabschiedet. Damit haben die Vereinten Nationen
einen wichtigen Beitrag geleistet, um die globalen Herausforderungen
des demografischen Wandels zu benennen und für eine internationale
Zusammenarbeit zu werben. Die Mitgliedstaaten der VN-Wirtschaftskommission
für Europa (UNECE) haben auf der Ministerkonferenz zu Fragen des
Alterns vom 11. bis 13. September 2002 in Berlin gemeinsame Lösungsansätze
für die Umsetzung des Weltaltenplanes auf regionaler Ebene beschlossen.
Auf diese Weise sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die für
eine nachhaltige und länderübergreifende Politik der ECE-Mitgliedsstaaten
erforderlich sind.
Das Altern
der Bevölkerung führt zu grundlegenden Veränderungen
und hat vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die Regierungen
der ECE sind sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst und
haben mit der Regionalen Implementierungsstrategie politische und gesellschaftliche
Kräfte für ein gemeinsames Handeln gebündelt. Dieses
wurde bereits bei der Vorbereitung der Konferenz erfolgreich praktiziert.
Die regionale Implementierungsstrategie wurde unter Einbeziehung von
Experten aus dem Bereich der internationalen Organisationen und der
Nichtregierungsorganisationen (NRO) entwickelt .
An der
Ministerkonferenz haben neben den zuständigen Ministern und ihren
Delegationen aus allen 55 Mitgliedstaaten der UNECE, zahlreiche internationale
Organisationen und NROs als Beobachter teilgenommen und ihre Positionen
in den Beratungsverlauf eingebracht.
Gemeinsames
Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine zukunftsorientierte
Politik für alle Lebensalter ermöglichen.
Dr.
Christine Bergmann
damalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend