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BAGSO - aktuell  
     
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Informationen aus der BAGSO und den BAGSO-Verbänden

BAGSO-Fachtagung "Der sechste Altenbericht - Konsequenzen für die Praxis"

Am Freitag, den 17. Juni 2011, diskutieren die BAGSO-Verbände in Bonn den Sechsten Altenbericht der Bundesregierung. Eingeladen sind neben den BAGSO-Mitgliedsverbänden fachlich interessierte Gäste aus Politik, Wissenschaft, Verbänden und kommunaler Seniorenarbeit. Nach einem Einführungsvortrag des Vorsitzenden der Sechsten Altenberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse, werden ausgewählte Kapitel in vier Foren diskutiert. Nähere Informationen finden Sie auf der BAGSO-Homepage.

www.bagso.de/

Programmflyer

Anmeldung

 

ARBEIT und LEBEN: Broschüre "Potenziale für die Arbeitswelt nutzen"

Die Broschüre ist im Rahmen des Projektes "Pluspunkt Erfahrung: Ein Gewinn für alle! Weiterqualifizierungsmaßnahmen für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Einzelhandel" erarbeitet worden. Sie führt auf, wie Unternehmen die Potenziale älterer Menschen nutzen können und welche Rolle Fortbildungen dabei spielen, außerdem werden Praxisbeispiele für eine alterssensible Personalpolitik beschrieben. Die Broschüre steht auf der Homepage des Verbandes ARBEIT und LEBEN als Download zur Verfügung oder kann dort kostenfrei angefordert werden.

www.arbeitundleben.de

 

Senior Experten Service: Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen übernimmt den Vorsitz des Arbeitskreises Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ)

Der Arbeitskreis »Lernen und Helfen in Übersee« e.V. (AKLHÜ) ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die in der personellen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aktiv sind. AKLHÜ wirbt für sozial motivierte Tätigkeiten im Ausland und informiert über Programme, Angebote und Zugangsvoraussetzungen verschiedener Freiwilligendienste und Fachorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit. Die AKLHÜ-Mitgliedschaft des SES besteht seit Ende der 90er Jahre. Nun wurde ihre Geschäftsführerin, Dr. Susanne Nonnen, zur Vorsitzenden des Vorstandes gewählt.

www.ses-bonn.de

www.oneworld-jobs.org

 

Informationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Interessenbekundungsverfahren für das Programm "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen"

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schreibt im Rahmen des Dachprogramms "Soziales Wohnen im Alter" ein neues Programm zur Förderung von Nachbarschaftshilfen und sozialen Dienstleistungen aus.
Ziel des Programms ist es, Menschen auch bei Krankheit, eingeschränkter Alltagskompetenz und Pflegebedürftigkeit den Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu ermöglichen. In einem über die Bundesländer eingeleiteten Interessenbekundungsverfahren sollen beispielhafte Projekte die Gelegenheit erhalten, sich zu bewerben. Sie sollen neue Formen der Nachbarschaftshilfe und innovative Ansätze für Dienstleistungen, die das Wohnen im Alter in der eigenen Wohnung ermöglichen, anbieten. Die Vorschläge können bis zum 15.7.2011 beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) eingereicht werden.

www.bmfsfj.de

 

Freiwilligentour im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit

Um das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit der Öffentlichkeit näherzubringen und um die Aktivitäten der 27 EU-Mitgliedstaaten miteinander zu verbinden, findet eine interaktive Freiwilligentour durch ganz Europa statt. Die Tour besucht im Laufe des Jahres die Hauptstadt jedes Mitgliedstaats. In Deutschland gastiert sie vom 14. bis zum 20. Oktober im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin. Die Geschäftsstelle des EJF lädt Engagierte und Freiwilligenorganisationen ein, sich am Programm der deutschen Station zu beteiligen. Es können bis zum 30. Juni Vorschläge bei der Geschäftsstelle des EJF eingereicht werden.

www.ejf2011.de

 

Keine Tests für ältere Autofahrer

Die EU-Kommission hat am 11.5. 2011 klargestellt, dass die sogenannte EU-Führerschein-Richtlinie, die 2013 in Kraft tritt, entgegen einigen Zeitungsberichten keine verpflichtenden Tests für ältere Autofahrer vorschreibt. Die Richtlinie gibt den Mitgliedstaaten lediglich die Möglichkeit, zusätzliche Maßnahmen für ältere Menschen zu ergreifen, sollten sie diese für notwendig erachten. Die Kommission jedoch plant keine Harmonisierung der Vorschriften für zusätzliche medizinische Tests für ältere Autofahrer. Die Entscheidung bleibt den Mitgliedstaten überlassen.

http://ec.europa.eu

 

Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, anlässlich des Europäischen Tags der Generationensolidarität am 29. April: "Altersdiskriminierung ist ein ernst zu nehmendes Problem in Deutschland".

Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, weist darauf hin, dass ältere Menschen am häufigsten von einer Diskriminierung aufgrund ihres Lebensalters betroffen sind. Das kann sowohl Bank- und Versicherungsgeschäfte betreffen als auch das Angebot von Weiterbildungen im Berufsleben. Am meisten aber werden Ältere auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Obwohl die Zahl der Erwerbsfähigen unter den 55- bis 64-Jährigen in Deutschland gestiegen ist, hat noch immer mehr als die Hälfte von ihnen keinen Job, so Christine Lüders. 2012 startet die Antidiskriminierungsstelle ein Themenjahr zu Altersdiskriminierung, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

www.antidiskriminierungsstelle.de

 

Veranstaltungen

25. Mai 2011, Berlin: Aktionstag "Bildungspatenschaften direkt - gemeinsam aktiv!"

Die Famlienministerin, Dr. Kristina Schröder, lädt zusammen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Dr. Maria Böhmer, alle Patenschafts- und Mentoringprojekte aus dem Programm "Aktion zusammen wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern " ein, sich am bundesweiten Aktionstag zu beteiligen. Er will dazu beitragen, weitere Patinnen und Paten, Patenkinder und Jugendliche sowie Eltern, Lehrkräfte und andere Unterstützer für Bildungspatenschaften zu gewinnen und die "Aktion zusammen wachsen" einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. 

www.aktion-zusammen-wachsen.de
 

30. Mai 2011, Berlin: Fachtagung "Gesellschaft 2020"

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zur Tagung "Gesellschaft 2020" in das Humboldt Carré in Berlin ein. Die Fachtagung soll eine Vision des Zusammenlebens und der Herausforderungen für unsere Gesellschaft im Jahr 2020 entwerfen, um gesellschafts- und familienpolitisch die richtigen Weichen zu stellen. Unter anderem werden Themen wie "Familie 2020 - Demografische Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Politik?" oder "Zusammenhalt der Gesellschaft" diskutiert. Anmeldeschluss ist der 19. Mai 2011.

www.gesellschaft-2020.de

 

7. Juni 2011, Berlin: "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren nach der UN-Behindertenrechtskonvention durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände"

Das Seminar wird vom Institiut für Menschenrechte in Berlin durchgeführt. Ziel ist es, in die menschenrechtlichen Grundlagen zum Diskriminierungsschutz einzuführen. Außerdem werden die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände zum Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren vorgestellt. Am Beispiel der UN-Behindertenrechtskonvention sollen konkrete Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsstrategien für Verbände behandelt und die Bedeutung der Beteiligungsmöglichkeiten für die politische Lobbyarbeit und für die Veränderungen vorhandener Strukturen thematisiert werden.

www.institut-fuer-menschenrechte.de

 

8. Juni 2011, Berlin: Tagung "Engagementpolitik des organisierten Sports"

Das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement und die Abteilung Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin veranstalten diesen Kongress. Ziel ist es, Elemente einer Agenda für die Engagementpolitik des organisierten Sports zu erörtern und zu dokumentieren. Im Zentrum stehen dabei die engagementpolitisch bedeutsamen Querschnittsgebiete "Alter(n)", "Integration", "Bildung" und "Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen" (Corporate Citizenship). Der Kongress ist Bestandteil der "Nationalen Engagementstrategie" der Bundesregierung und findet im "Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft" statt. 

www.engagement-des-sports.de

 

Veröffentlichungen

Arnsberger "Lern-Werkstadt" Demenz

Das Handbuch für Kommunen fasst die Erfahrungen aus einem über drei Jahre durchgeführten Modellprojekt Demenz der Stadt Arnsberg zusammen. Dessen Ziel war es, gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz einzutreten. Dafür wurde die Stadt Arnsberg in enger Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung zu einer "Lern-Werkstadt" Demenz, zu einer lernenden Stadt. Das Buch zeigt auf, was alles bewegt werden kann, wenn die Kommune Demenz zum öffentlichen Thema macht, zu einer Aufgabe für viele Akteure und wenn diese durch Ansprache, Beratung und Vernetzung unterstützt. Es richtet sich an Entscheidungsträger und Praktiker aus Städten und Gemeinden, aber auch zivilgesellschaftliche Initiativen.

www.projekt-demenz-arnsberg.de

 

Online-Publikation "Fragen und Antworten zum gemeinschaftlichen Wohnen" erschienen

Die Schader-Stiftung hat im Rahmen der Projektreihe "Gewinne des Alterns" diese Online-Publikation herausgegeben. Das Projekt versteht sich als Sammelstelle und Multiplikator für gute Ansätze, bereits bestehender Projekte, Forschungen, Erkenntnisse in unterschiedlichen Lebensbereichen. Dabei wird untersucht, welche Strukturen zu "win-win-Situationen" führen können, also sowohl dem einzelnen älteren Menschen als auch der Gesellschaft nutzen. Für den Bereich Wohnen wurden jetzt Fragen und Antworten zum gemeinschaftlichen Zusammenleben in den Themenbereichen "Finanzierung und Fördermöglichkeiten" und "Gemeinschaftliches Wohnen in Kooperation mit Wohnungsunternehmen realisieren" zusammengestellt und auf der Webseite der Schader-Stiftung veröffentlicht.

www.schader-stiftung.de

 

Monitor Engagement - Wie und wofür engagieren sich ältere Menschen?

Die 4. Ausgabe des Monitor Engagement, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, geht der Frage nach, in welchem Umfang sich ältere Menschen bürgerschaftlich engagieren, in welchen Bereichen und Organisationen und aus welchen Motiven. Er beschäftigt sich mit dem Engagementpotenzial von Älteren, ihren Erwartungen und Ansprüchen.

www.bmfsfj.de

 

Ratgeber "Verpflegungssysteme in der Gemeinschaftsverpflegung"

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) entwickelte in Zusammenarbeit mit dem aid infodienst e. V.  diesen Ratgeber.  Ziel ist es, allen neuen Betrieben oder solchen, die ihr altes Verpflegungssystem verändern möchten Hilfestellung zu geben. Das Heft erklärt die verschiedenen Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung und hebt die unterschiedlichen Ansprüche der Zielgruppen hervor. Der Leser erhält einen Einblick in die vier wichtigsten Verpflegungssysteme Frisch- und Mischküche, Kühlkostsystem Cook & Chill, Tiefkühlsystem und Warmverpflegung mit ihren jeweiligen Vor- bzw. Nachteile. Bei der Entscheidungsfindung für das geeignete Verpflegungssystem helfen eine Checkliste und eine Matrix.

www.dge.de

 

Praxishandbuch "Mehr Bewegung im Alltag – Aktives Leben im Alter fördern"

Das vorliegende Handbuch gibt spannende Antworten auf die Frage, "Wie lassen sich Senioren und Seniorinnen für Bewegung im Alltag begeistern?" Die Arbeitshilfen stellen ausgewählte Praxisbeispiele von der Bewegungsoperette über Spaziergangsgruppen bis hin zum Tanztee vor. Die Publikation gibt es als Ringbuchordner oder kann als pdf Datei auf der Homepage des Projektes "Bewegung fördern" heruntergeladen werden.

www.bewegung-foerdern.de

 

"Ergebnisse der Konsultation über die Europäische Pilot-Innovationspartnerschaft "Aktives und gesundes Altern" liegen vor

Bis zum 28.1.2011 lief eine öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission zur Europäischen Innovationspartnerschaft, die sich dem Thema "Aktives und gesundes Altern" widmet und die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen fördern soll, die es älteren Menschen ermöglichen, länger gesund, aktiv und unabhängig zu bleiben. Die öffentliche Konsultation sollte dazu beitragen, einen Überblick über bestehende Initiativen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu erhalten, Schwachstellen und mögliche Synergien zu ermitteln sowie Innovationen aufzuzeigen. An der Konsultation hatte sich auch die BAGSO beteiligt. Insgesamt gingen 542 Beiträge bei der EU-Kommission ein. Diese wurden inzwischen ausgewertet und in einem Synthesereport veröffentlicht.

http://ec.europa.eu

 

Verschiedenes

Hochschulen, die sich mit gerontologischen Fragen beschäftigen.

Auf Anregung von Hansjürgen Stiller vom Kreisseniorenrat Tübingen hat die BAGSO eine Liste derjenigen Universitäten zusammen gestellt, die sich mit gerontologischen Fragen befassen. In einer kurzen Beschreibung werden die Themenfelder der jeweiligen Hochschule vorgestellt und ein Link für weitere Informationen angegeben. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, für ergänzende Informationen von Ihrer Seite sind wir dankbar.

Übersicht der Universitäten

 

Endspurt für den Wettbewerb Wege ins Netz 2011: Noch drei Wochen bis Bewerbungsschluss

Noch bis zum 31. Mai 2011 können Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen und private Initiativen beim Wettbewerb für mehr digitale Kompetenz "Wege ins Netz 2011" vorbildliche Projekte einreichen. Es werden Initiativen und Maßnahmen ausgezeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt, die neuartige Ansätze und praktikable Wege zur Förderung von Internetnutzung und Medienkompetenz aufzeigen. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 35.000 €.

www.wegeinsnetz2011.de

 

Der WDR sucht Zeitzeugen

Für eine neue Sendereihe des WDR werden Zeitzeugen gesucht, die bereit sind, die Geschichte ihrer ersten großen Liebe zu erzählen. Die Redaktion sucht romantische, humorvolle und ungewöhnliche Liebesgeschichten, die sich in Nordrhein-Westfalen ereignet haben. Insbesondere werden Menschen gesucht, deren große Liebe in der Nachbarschaft, im Büro, im Schwimmbad, im Krankenhaus, im Karneval oder auf einer Demo begonnen hat. Der Zeitpunkt des Kennenlernens kann von Anfang der fünfziger Jahre bis Ende der achtziger Jahre angesiedelt sein. Interessierte können sich melden bei:

jenny.krueger@taglichtmedia.de

 

Haptikon – Neue Spiele für das Gedächtnis- und Aktivierungstraining

Vor einigen Monaten wurde an mich – als Pressereferentin der BAGSO und insbesondere als Gedächtnistrainerin – die Bitte herangetragen, mir einige Spiele und Aktivierungsmaterialien, die die junge Spiele-Autorin Tina Schuster entwickelt hat, anzuschauen. Ich muss gestehen: Ich war begeistert. Es sind die Spiele-Ideen, aber es ist insbesondere die liebevolle, schöne Gestaltung der Spiele, die mich angesprochen hat. So z.B. bei dem Spiel LosFlorados: Hier können bekannte Kräuter und Gewürze als Naturalien erfühlt, ihre Düfte erkannt und die passenden Pflanzenbilder den Kräutern und Gewürzen zugeordnet werden. Alle Fotos sowie Textkarten sind magnetisch und dadurch flexibel über das Spiel hinaus anwendbar. Es sind wunderschöne Fotos von Kräutern und Gewürzen, schöne Dosen als Behälter. Vorbei die Zeit der Filmrollen-Döschen für die olfaktorische Übung im Gedächtnistraining!!

Tina Schuster hat die Spiele und auch die "LebensSchätze – das persönliche Erlebnis- und Biografiebuch", eine schön gestaltete und motivierende Vorlage zur Darstellung des ganz persönlichen Lebensweges, ursprünglich für ihre im Heim lebende Großmutter erstellt. (Ursula Lenz)

Weitere Informationen finden Sie unter

www.haptikon.de