10.12.2012

Erfolgreiche Bilanz des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012


Logo des Europäischen Jahres 2012

Anlässlich der Abschlussveranstaltung zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ziehen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG) eine positive Bilanz. „Ich kann mich nicht erinnern, dass einem Europäischen Jahr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde“, so die BAGSO-Vorsitzende und frühere Bundesministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.

Im Rahmen des Europäischen Jahres 2012 wurden in Deutschland 45 ganz unterschiedliche Projekte mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. Darüber hinaus wurden bundesweit unzählige Initiativen ins Leben gerufen und Veranstaltungen durchgeführt. Knapp 400 Kalendereinträge und mehr als 200 Einträge in der Projektdatenbank auf der Homepage des Europäischen Jahres 2012 zeugen von dem regen Interesse an den Themen „Aktives Altern“ und „Solidarität zwischen den Generationen“. Mit weit über 1.000 Presseartikeln sowie zahlreichen Hörfunk- und Fernsehbeiträgen stieß das EJ 2012 bundesweit, regional und lokal auch auf ein breites Medienecho.

Vor Beginn des öffentlichen Teils der Abschlussveranstaltung, zu der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 10. Dezember 2012 in Berlin einlud, kamen die Verantwortlichen der geförderten Projekte am Vormittag zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. In drei Workshops wurden Strategien erarbeitet, wie die Themen „Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“, „Generationen miteinander – füreinander“ und „Aktives Altern – Schlüssel zu mehr individueller Lebensqualität“ auch über das Jahr 2012 hinaus weiterentwickelt werden können.

Im öffentlichen Teil der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt, bevor Vertreterinnen und Vertreter von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kommunen, Bundesregierung und EU-Institutionen in zwei Podiumsdiskussionen Bilanz zogen und einen Blick in die Zukunft warfen. Dabei wurden auch mögliche Herausforderungen benannt: „Der Erfolg des Europäischen Jahres wird sich auch daran messen lassen müssen, inwieweit es gelungen ist, auch die aus vielerlei Gründen bisher nicht aktiven Älteren zu erreichen“, so der Sozialgerontologe und Leiter der FfG, Prof. Dr. Gerhard Naegele. Die BAGSO-Vorsitzende Lehr ergänzte: „Wenn wir über Solidarität zwischen den Generationen reden, dann müssen wir unbedingt auch die mittlere Generation einbeziehen, die schon in den 70ern wegen ihrer Mehrfachbelastung als ‚Sandwich-Generation’ bezeichnet wurde.“

Mit einem kabarettistischen Ausblick auf das Altern ging die Veranstaltung humorvoll zu Ende. Bill Mockridge zeigte mit Herz und Verstand, warum wir immer jünger werden. „Was spricht dagegen, im besten Alter noch einmal richtig loszulegen; frei von manchen Zwängen, die das Berufsleben einem auferlegt hat?“ Sein Erfolgsrezept dabei sind „die 5 Ls – Laufen, Laben, Lieben, Lachen und Lernen“.
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) ist die Lobby der älteren Menschen in Deutschland. Unter ihrem Dach haben sich über 100 Verbände mit etwa 13 Millionen älteren Menschen zusammengeschlossen. Sie vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei sie die nachfolgenden Generationen immer im Blick hat. Darüber hinaus zeigt sie durch ihre Publikationen und Veranstaltungen Wege für ein möglichst gesundes und kompetentes Altern auf. Weitere Informationen: www.bagso.de

Die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund ist eine seit 1990 bestehende unabhängige Forschungseinrichtung, die Fragen der demografischen Entwicklung, speziell der alternden Bevölkerung nachgeht. Das Tätigkeitsspektrum des Instituts für Gerontologie beinhaltet wissenschaftliche, interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschungs- und Beratungsprojekte auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene. Seit seiner Gründung wird das Institut für Gerontologie kontinuierlich vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Weitere Informationen: www.ffg.uni-dortmund.de

Gemeinsam sind BAGSO und FfG Träger der Geschäftsstelle für das Europäische Jahr 2012. Weitere Informationen: www.ej2012.de

Kontakt:
Geschäftsstelle Europäisches Jahr 2012
c/o BAGSO e.V.
Bonngasse 10, 53111 Bonn
Christine Massion, M.A, Tel.: 0228 / 24 99 93-25, massion@ej2012.de
Dr. Claudia Kaiser, Tel.: 0228 / 24 99 93-26, kaiser@ej2012.de

Geschäftsstelle Europäisches Jahr 2012
c/o Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG)
Evinger Platz 13, 44339 Dortmund
Anja Ehlers, Tel.: 02 31 / 72 84 88-20, ehlers@ej2012.de

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