Gute Beispiele mit Vorbildcharakter

Es gibt sie, die guten Praxisbeispiele, die sich konkret für eine Verbesserung der "Mobilität älterer Menschen" im öffentlichen Verkehrsraum und im öffentlichen Personennahverkehr einsetzen. Dabei sind es sowohl die Verkehrsbetriebe selbst, als auch Vereine, Organsationen aus dem Seniorenbereich oder auch kleinere Seniorengruppen. Wir haben einige nachahmenswerte Beispiele für Sie zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Fahrrad

Fahrrad fahren

Kampagne: Aufkleber „Pedelec willkommen – Hier Lademöglichkeit“
Mit dem VCD-Aufkleber „Pedelec willkommen –hier Lademöglichkeit“ zeigen Gastwirte, Hoteliers und Betreiber von anderen Einrichtungen Umweltbewusstsein und Besucherfreundlichkeit. Sie ermöglichen damit das Laden von ElektroFAHRRÄDERN während des Aufenthalts in ihrer Einrichtung.
www.vcd-bw.de

zurück zur Übersicht

Fahrradschule für Erwachsene

Fahrradschulen für Erwachsene
Der Allgemeine deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet vor Ort Radfahrschulen für Erwachsene an. Eine Liste der Fahrradschulen finden Sie auf der Seite des ADFC als Download.
www.adfc-radfahrschule.de

Radeln im Alter – aber sicher!
In den Kursen “Radeln im Alter – aber sicher!” in München gibt es Tipps zum sicheren Radfahren, praktische Übungen und eine Präsentation von Spezialrädern, z.B. mit tiefem Einstieg, Drei- und Mehrräder und Pedelecs zum ausprobieren.
www.greencity.de/themen/mobilitaet

zu Fuß

Fussgänger im Straßenverkehr

Verein Fuss e.V.
Der Fachverband Fußverkehr Deutschland vertreten die Interessen der Fußgänger in Deutschland. Sie setzen sich für eine enge Kooperation aller Verkehrsmittel des "Umweltverbundes" - Fußgänger, Radfahrer und die Benutzer von Bussen und Bahnen - und damit für eine nachhaltige Mobilität im Nahverkehr ein. Auf ihrer Internetseite „senioren-sicher-mobil.de“, werden für die Verbesserung der Verkehrssicherheit von Seniorinnen und Senioren Tipps gegeben und Hintergrundinformationen im Bereich der Verkehrssicherheit an Multiplikatoren weitergegeben.
www.senioren-sicher-mobil.de/

Fußgängercheck
Die Durchführung von „Fußgängerchecks“ zur Erstellung von Seniorenwegeplänen war ein Baustein des Projektes „Mobilitätsmanagement für Senioren“ in der Region „Der Selfkant“/Kreis Heinsberg.
www.verkehrssicherheit.nrw.de/aktuelles/archiv

Senioren-Stadtpläne
Speziell für Senioren wurden z.B. in München, Kiel und Karlsruhe Stadtpläne entwickelt mit Hinweisen auf seniorenbezogene Einrichtungen, barrierefreie Restaurants, Haltestellen und Apotheken. Sie sind handlich, übersichtlich und mit großer Schrift gestaltet.
http://www.demografie-portal.de

Sitzgelegenheiten
Die Aktion „Nimm Platz“ lädt in mehreren Orten erfolgreich zum Sitzen ein.
Regionalgruppen des VCD oder anderer Organisationen kooperieren dabei mit Geschäften, die an einem offenen Verkaufstag extra Stühle vor ihren Laden stellen.
www.vcd.org

Seniorenbänke
Der Erfinder Ingo Hermann aus Fürstenwalde entwickelte sogenannte Seniorenbänke. Im sächsischen Großenhain hat er kürzlich eine Bank aufgestellt und will nun wissen, wie sie bei den Nutzern ankommt. Ein WDR-Bericht stellt die Sitzmöbel vor.
http://www.mdr.de/einfach-genial/eg_seniorenbank100.html

zurück zur Übersicht

Angebot "Bürgerbusse"

Bürgerbus

Bürgerbusse bundesweit
An vielen Orten initiieren Bürger einen Bus mit Fahrplan, Haltestellen und fester Linie. Verkehrsunternehmen kooperieren dabei mit Bürgerbusvereinen. Ehrenamtliche Fahrer lenken ein Fahrzeug mit maximal 8 Fahrgastplätzen. Eine Liste finden Sie hier:
www.buergerbusse-in-deutschland.de/

Pro Bürgerbus NRW e.V.
Pro Bürgerbus NRW ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Informationsaustausch zwischen den Bürgerbusvereinen zu fördern, den Zusammenhalt der Bürgerbusvereine untereinander zu stärken und für neue Bürgerbusprojekte zu werben und bei der Einrichtung behilflich zu sein.
www.pro-buergerbus-nrw.de

Bürgerbusse in Rheinland-Pfalz
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstützt mit dem Projekt „Bürgerbusse Rheinland-Pfalz“ die Gründung und die Arbeit von Bürgerbus-Initiativen. Sie bietet Beratung vor Ort und informiert über Finanzierungsmöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen.
www.buergerbusse-rlp.de

Busdienst zum Friedhof
Der Seniorenbeirat im hessischen Bad Vilbel koordiniert einen Fahrdienst, der einmal pro Woche Haltepunkte in der Stadt und am Friedhof anfährt. Die Fahrt ist kostenlos.
www.senioren-auf-draht.sozialnetz.de

zurück zur Übersicht

Zusatzangebote zum ÖPNV

üstra-TaxiService
Für den Weg bis zur Haustür bestellen Fahrerinnen oder Fahrer abends und nachts ein Taxi an die Bus- oder Stadtbahnhaltestellen. Alle weiblichen Fahrgäste können sich ein spezielles FrauenNachtTaxi (FNT) rufen und zahlen für die Fahrt einen reduzierten Preis.
www.uestra.de/mobilitaet_fuer_alle_angebote.html

Der Grünolino – Ein Quartierbus in Leipzig-Grünau
Diese Quartiersbuslinie fährt als Ergänzung zum übrigen ÖPNV im 30-Minuten-Takt mit Einsatz von zwei Kleinbussen. Durch den Bus werden die einzelnen Wohnquartiere zentral erschlossen und mit den wichtigsten Zielen im Stadtteil verbunden.
www.lvb.de

Freizeitbus der Verkehrsgemeinschaft  Osnabrück (VOS)
Der Freizeitbus der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück bringt seine Gäste zu den schönsten Stellen in der "Teuto-Region", "Varus-Region", dem "Dümmer-See" und "Tecklenburg". Unternehmungslustige haben so die Gelegenheit, bequem, günstig und umweltfreundlich auf Entdeckungsreise durch die Region zu gehen.
www.freizeitbus.com

zurück zur Übersicht

Ticket-Angebot für ältere Fahrgäste

Paten Ticket 2.0
Das PatenTicket ist eine kostenlose Zeitkarte der Kölner Verkehrs-Betriebe AG und der Regionalverkehr Köln GmbH – gültig für das erweiterte VRS-Netz für die Dauer von drei Monaten. Im Rahmen des Forschungsprojektes Patenticket 2.0 erhalten zufällig ausgewählte Abonnentinnen und Abonnenten des Aktiv60Tickets ein PatenTicket zusätzlich zu Ihrem Ticket, um jemandem zu schenken, der oder die bislang nicht oder selten mit Bus und Bahn unterwegs ist.
www.patenticket.de/

Aktiv-Duo
Ein Angebot des Aachener Verkehrsverbundes für Personen ab 60 Jahren: Wenn man zwei Aktiv-Tickets kauft kann man bis zu 17% sparen gegenüber dem Kauf von einem Ticket. Man kann gemeinsam aber auch einzeln die Tickets nutzen.
www.aseag.de

GVH Mobilcard
Alle Fahrgäste der Verkehrsunternehmen des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH), die das 60ste Lebensjahr erreicht haben, können die GVH-MobilCard 60plus erwerben, das im gesamten Großraum gültig ist.
www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Soziales/Senioren

VBB-Abo 65 plus mit Bonusheft
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bietet in Kooperation mit dem Tourismus-Marketing Brandenburg zusätzlich zum kostengünstigen Seniorenticket ein Bonusheft an. Damit erhalten die Fahrgäste bis zu 25 Prozent Rabatt auf Eintrittspreise, Führungen, Speisen oder Getränke.
www.vbb.de/de/article/fahrausweissortiment/fuer-senioren/10791.html

IsarCard 60 des MVV (Münchner Verkehrsverbund)
Die IsarCard60 ist eine übertragbare Monatskarte für Menschen ab 60 Jahren, die den MVV regelmäßig, nur nicht Montag bis Freitag zwischen 6 und 9 Uhr nutzen möchten. An Samstagen und Sonntagen sowie in den Schulferien und an gesetzlichen Feiertagen entfällt diese Sperrzeit.
www.mvv-muenchen.de/de/unterwegs-im-mvv/senioren/index.html

zurück zur Übersicht

Begleitservice für Senioren

Senioren-Begleitservice der EVAG
Der kostenfreie Begleitservice der Essener Verkehrs-AG (EVAG) hilft Fahrgästen am Fahrkartenautomaten und begleitet sie auf ihrer Fahrt in Bus und Bahn im gesamten Stadtgebiet von Essen.
www.evag.de

Fahrgast-Begleitservice des RMV
Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Rhein-Main-Verkehrsverbundes unterstützen Fahrgäste, deren Mobilität eingeschränkt ist, bei ihren täglichen Fahrten. Sie holen den Fahrgast zu Hause ab, helfen auch beim Fahrkartenkauf, begleiten bis zum Ziel und gegebenenfalls auch wieder zurück.
www.rmv.de

VBB Bus & Bahn-Begleitservice
Der Service des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg richtet sich an Kunden mit Mobilitätseinschränkungen und sich bei der Nutzung von Bus und Bahn unsicher fühlen. Die Servicemitarbeiter werden in speziellen Mobilitätstrainings ausgebildet. Sie holen den Fahrgast von der Wohnungstür ab, helfen beim Fahrscheinkauf, begleiten ihn bis zur Zieladresse und bei Bedarf auch wieder zurück nach Hause.
www.vbb.de

MOBIA – Mobil bis ins Alter
Mobia ist ein dreijähriges Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis Ende 2014 gefördert wird. Das Projekt unterstützt das Fahren mit Bus und Saarbahn in Saarbrücken durch:

  • den Einsatz von geschulten Lotsen, die an Haltestellen Hilfestellung und Orientierung geben,
  • das Anwenden einer neuen Kommunikationstechnik (App), mit der die Fahrgäste gezielt Hilfen anfordern können.
    www.mobia-saar.de

Das VKU-Tandem von Fahrtwind / Begleitservice
Kostenloser Begleitservice in allen Bussen und Bahnen im Kreis Unna. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ehemalige Langzeitarbeitslose) holen die Personen, die Hilfe anfordern, von zu Hause ab und begleiten sie nicht nur bis zur Bushaltestelle, sondern den gesamten Weg - inklusive Umsteigen - bis zu zum gewünschten Ziel. Bei Bedarf bringen sie die Kunden anschließend in allen Bussen und Bahnen des Kreises auch wieder nach Hause.
www.fahrtwind-online.de/service.php

Mobilität für alle: Die MobilLotsen für Bus und Bahn
Dieser kostenlose Service der Geraer Verkehrsbetriebe richtet sich einerseits an Menschen mit Körper- oder Sinnesbehinderungen. Andererseits können ihn aber auch Senioren, Menschen mit chronischen Erkrankungen und alle jene nutzen, die nur ein vorübergehendes Handicap haben. Die MobilLotsen begleiten auf allen Wegen, sofern sie diese auf den Linien des Geraer Verkehrsbetriebes GmbH (GVB) erledigen. So werden die Kundinnen und Kunden bei Besuchen im Theater oder Kino, bei Behörden oder beim Arzt begleitet. Grundsätzlich gilt: Die zu begleitende Person muss in der Lage sein, mit Bus und Bahn zu fahren und einen gültigen Fahrschein besitzen. Der Begleitservice kann täglich und ganztägig genutzt werden.
www.gvbgera.de/mobillotsen/

üstra Hannover Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
Kostenloser Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Die üstra bietet mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und auch älteren Personen einen kostenlosen Fahrgastbegleitservice in ihren Bahnen und Bussen an.
www.uestra.de/mobilitaet_fuer_alle_angebote.html

zurück zur Übersicht

Veranstaltungen/Kurse zum Thema "Sicherheit/ÖPNV"

"Einsteigerbus" - ein Sicherheits- und Informationsprogramm für den ÖPNV in Ostfriesland
Dieser soll Kindern, Erwachsenen und Senioren den Neu-, Quer- und Wiedereinstieg in den Busverkehr erleichtern. Neben dem "Funktionieren“ des Busfahrens geht es auch um Fragen zum sicheren Verhalten im Öffentlichen Personennahverkehr.
www.einsteigerbus.de

„Vertraut mit Bus und Bahn“
Veranstaltungen zum Thema „Vertraut mit Bus und Bahn“ finden auf den Betriebshöfen Bus oder Stadtbahn statt.
www.uestra.de/mobilitaet_fuer_alle_angebote.html

Mobilitätstrainings für ältere Busfahrgäste
Das PaderSprinter (Verkehrsbetriebe der Stadt Paderborn) Mobilitätstraining ist ein Angebot für Menschen, die im Alltag auf Hilfsmittel wie Rollatoren, Rollstühle, Blindenstock oder Kinderwagen angewiesen sind und trotzdem mobil sein möchten.
www.padersprinter.de/mobilitaetstrainings

MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung! - Eine Verkehrspräventions
kampagne für Senioren

Aus einem Themenbaukasten können Interessenten verschiedene Präventionsthemen für ihre Veranstaltung auswählen, diese werden durch die Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“ vermittelt und organisiert. Das Projekt MAX beinhaltet Aktivitäten wie Beratung, Konzeptentwicklung, Bustouren, Publikationserstellung, Schulungen/Kurse und Infoveranstaltungen.
www.polizei.hessen.de

RMV-MobiPartner
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund schult und begleitet ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren zu MobiPartnern. Sie sind Ansprechpartner für Menschen, die wenig oder gar keine Erfahrung bei der Nutzung von Bussen und Bahnen haben. Sie geben Tipps und Informationen rund um den ÖPNV weiter. Das umfasst u.a. auch den Fahrkartenkauf, die Unterstützung bei der konkreten Planung von Fahrten oder das Organisieren einer gemeinsamen Fahrt mit anderen Senioren.
www.rmv.de/de/Fahrgastinfos/Weitere_Infos/31182/RMV-MobiPartner.html

Mobilitätstraining "Sicher unterwegs mit U-Bahn, Bus und Tram"
Das Training besteht aus zwei Elementen. Das erste Element ist der sogenannte Mobilitätstag und findet an Münchner Alten- und Servicezentren statt. Geschulte MitarbeiterInnen der Münchner Verkehrtsgesellschaft und von Green City e.V. geben praktische Tipps und Informationen zur sicheren Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, die direkt am selben Tag in Form von praktischen Übungen umgesetzt werden. 

Das zweite Element ist der Exkursionstag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Mitarbeitern der MVG und Green City e.V. begleitet. Er bietet die Möglichkeit, das gelernte Wissen aus dem Mobilitätstag im realen Nahverkehr zu proben und zu vertiefen.
www.greencity.de

EVAG-Bustraining 50+
Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) bietet ein kostenloses Bustraining für die Generation 50Plus an. Dabei geht es u.a. um Sicherheit an Haltestellen und in Bus und Bahn, Lesen der Fahrpläne und Ticketkauf.
www.evag.de/service/barrierefreiheit/bustraining.html

SR-Bustraining 60+
Die Stadtwerke Remscheid vermitteln den Teilnehmern neben vielen grundsätzlichen Informationen zum Fahrplan und Ticketkauf auch Tipps rund um das sichere Busfahren, das richtige Verhalten an der Haltestelle und den Weg dorthin. Ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater der Polizei Remscheid fungieren dabei als Multiplikatoren.
www.stadtwerke-remscheid.de/services/schulung-sicherheit/bustraining-60/

zurück zur Übersicht

Beratung zur Nutzung von ÖPNV

Mobilagenten
MobilAgenten in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford sind Nachbarn, die Sie ehrenamtlich über Bus und Bahn informieren, Freizeitangebote aufzeigen, Tipps zum Fahrkartenkauf geben und helfen, sich besser im Öffentlichen Personennahverkehr zurechtzufinden.
www.mobilagenten.de

zurück zur Übersicht

Sonderfahrpläne

Fahrplan für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
Aufgeführt sind hier die Fahrzeiten der Niederflurbusse mit Rampe, der grünen Stadtbahn ohne Mittelstange sowie der silbernen Stadtbahnen.
www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Soziales/Senioren

zurück zur Übersicht

Broschüren, Filme etc.

Ratgeber und 17minütiger Film „Ganz einfach mobil bleiben“
Vom gefahrlosen Einstieg in den Bus über die richtige Sitzplatzwahl während der Fahrt bis zum sicheren Ausstieg zeigt die Broschüre und der Film, worauf Fahrgäste achten sollten und gibt Hinweise auf Gefahren. Taschen richtig abstellen, Einkaufstrolley vernünftig platzieren und Rollator mithilfe der Feststellbremse sichern - alles Wissenswerte wird präzise formuliert und ausreichend illustriert.
www.vestische.de/ganz-einfach-mobil-sein

„Mobilitätssicherung und sichere Mobilität älterer Menschen“ MoSim Projekt
Die Studien zeigen am Beispiel von ausgewählten Städten und Gemeinden (Rheinbach, Overath und Kall; Bergisch Gladbach ist derzeit in Bearbeitung) die Möglichkeiten einer umfassenden Mobilitätsplanung für ältere Menschen. Dabei werden auch viele Aspekte betrachtet, die über das Thema ÖPNV hinaus reichen.
www.rvk.de/startseite/das-unternehmen/innovationsfuehrer-rvk.html

zurück zur Übersicht

Politisches Engagement im Bereich ÖPNV

Haltestellenkonzept für die Stadt Flensburg
Das vorliegende Haltestellenkonzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Technischen Betriebszentrum (TBZ), den lokalen Busunternehmen und den unterschiedlichen Interessengruppen (Seniorenbeirat, Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg, Blindenverein etc.) erarbeitet.

Ein zentrales Ziel des Mobilitätsprogramms der Stadt Flensburg sowie des Klimapaktes ist die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Bei allen Planungen sind der Beauftragte für Menschen mit Behinderung sowie der Seniorenbeirat zu beteiligen.

Ein zentrales Argument zur Neuauflage des bisherigen Haltestellenkonzeptes (Stand 1993) ist die stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität, deren Rechte mittlerweile gesetzlich verankert sind. Dazu gehören neben behinderten und älteren Fahrgästen auch z. B. Personen mit Kinderwagen. Bei der Planung von Bushaltestellen ist ein barrierefreier Ausbaustandard und die Integration von visuellen und taktilen Bodenindikatoren von Bedeutung.

www.flensburg.de/verkehr-mobilitaet/mit-dem-bus/haltestellenkonzept

Entwicklung des "3. Regionalen Nahverkehrsplans 2013-2017" unter Mitwirkung des Seniorenbeirats Flensburg

"Das Busfahren erleichtern - Eine Aufgabe des Seniorenbeirats Flensburg" von Ekkehard Krüger
BAGSO-Nachrichten (02/2013)

Fahrgastbeirat in Pirmasens
Es ist ein ehrenamtliches Gremium für die ÖPNV-Belange einer Stadt, bzw. eines Landkreises – und setzt sich zusammen aus Fahrgästen möglichst aller Altersstufen und Interessen- vertretern (Senioren, Schwerbehinderte, usw.). Der Fahrgastbeirat trifft sich vier Mal im Jahr und bespricht alle Themen rund um das Thema Busfahren: Linienführung, Fahrpläne, Fahrgastinformationen, Haltestellen, Unternehmensinformationen und vieles mehr. Er wird fremd moderiert und es wird ein Protokoll geführt. Zu den behandelten Themen werden Empfehlungen abgeben.

Auszug aus den Ergebnissen des Fahrgastbeirates in Pirmasens

  • verschiedene Empfehlungen zur Ausstattung von Haltestellen (Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter, Überdachungen)
  • Änderung der Linienführung
  • Zuganschlüsse wurden verbessert
  • größere Liniennetzpläne hängen in allen Bussen
  • Hinweise auf störende Werbung im Bereich der Fensterflächen
  • Plakataktion "Jung hilft Alt" in den Bussen

www.stadtbus-pirmasens.de/index.php?id=fahrgastbeirat

zurück zur Übersicht

Einkaufen

KombiBus Uckermark
Der Landkreis Uckermark in Brandenburg ist besonders vom Bevölkerungsrückgang betroffen. Eine Kombination aus Linienbus, Post, Kurierdienst und Fahrdienst für Mobilitätseingeschränkte soll die Wirtschaftlichkeit einzelner Dienstleistungen verbessern und somit die Versorgung der Bevölkerung dauerhaft sichern.
www.kombibus.de

Mobile Supermärkte
Ein mobiler Supermarkt oder auch rollender Laden genannt, ist ein Supermarkt auf Rädern im Kleinformat. Eingesetzt werden sie in vielen Dörfern ohne Möglichkeit der Nahversorgung, da dort frühere Tante-Emma-Läden oder SB-Geschäfte nicht mehr bestehen. Mobile Supermärkte existieren seit vielen Jahren. Vor allem für ältere Menschen, Hilfsbedürftige und Menschen ohne Auto sind sie von großer Bedeutung, da sich die Anfahrt zum nächstgelegenen Supermarkt finanziell nicht lohnt. Für ältere Menschen stellt der rollende Laden vor allem ein selbstständiges, unabhängiges und einfaches Einkaufen dar, mit dem Aspekt eines sozialen Treffpunkts.

Einige Beispiele:

www.unser-rollender-supermarkt.de

www.heiko.info/mainframe.asp

www.lemkes-rollender-supermarkt.de

www.123markt.bwmk.org

zurück zur Übersicht

Mobile Dienstleistungen

Mobiles Bürgerbüro
Das mobile Bürgerbüro als „Verwaltung auf Rädern“ ist ein aufsuchendes Angebot für die Bürgerinnen und Bürger, das bereits in einigen Kommunen und Landkreisen angeboten wird. Gedacht ist dieses Angebot insbesondere für die älteren und die weniger mobilen Bürgerinnen und Bürger sowie für die kleinen Unternehmen im ländlichen Raum, denen der Zugang zu öffentlichen Leistungen erleichtert wird. In einem Koffer befindet sich die komplette Technik des Bürgerbüros. Dabei gibt es unterschiedliche Konzepte des Angebotes: Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sitzen entweder vor Ort z.B. in einer Gaststätte oder Bankfiliale oder sie kommen sogar zu den Interessierten ins Haus.

Unter den folgenden Links finden Sie einige Beispiele:

www.stk.brandenburg.de

www.bad-breisig.de

www.magdeburg.de

www.bergischgladbach.de

VCD-Leitfaden "Ortsbegehungen"

Der bundesweite Arbeitskreis Seniorenmobilität des Verkehrsclub Deutschland (VCD) setzt sich dafür ein, dass man in jedem Alter eigenständig, komfortabel, sicher und klimaverträglich mobil sein kann. Die Ortsbegehung ist eine gute Maßnahme, um in seinem Wohnort auf die Moblilitätsbedürfnisse älterer Menschen aufmerksam zu machen, mögliche Probleme aufzudecken und gemeinsam Lösungen dafür zu entwickeln. Um eine Orstbegehung durchzuführen bedarf es vieler Überlegungen, der AK Seniorenmobilität hat für die Organisation und Durchführung einer solchen Ortsbehung einen sehr ausführlichen Leitfaden entwickelt:

VCD-Leitfaden "Ortbegehungen mit älteren Menschen"