Nach uns die Sintflut?

Welchen Beitrag können ältere Menschen zum Klimaschutz leisten? Und ist Klimaschutz ein geeignetes Engagementfeld für Ältere? Oder haben die Seniorenorganisationen "Wichtigeres zu tun"?
Anhand aktueller Daten und Fakten zu den wichtigsten CO2 -Belastungsbereichen durch Verbraucherinnen und Verbraucher – dem Verkehr, der Ernährung und dem Wohnen – und den Erkenntnissen aus dem BAGSO-Projekt „Gemeinsam für den Klimaschutz – Ältere übernehmen Verantwortung“ sollen die Interessenlage älterer Menschen diskutiert sowie ihre Potenziale für ein Engagement für den Klimaschutz eingeschätzt werden.
Die Tagung wird im Rahmen der Kampagne „für mich. für dich. fürs klima.“ unter der Federführung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
Die Teilnahme ist kostenfrei, Reisekosten können nicht erstattet werden.
Gemeinsam für den Klimaschutz – Ältere übernehmen Verantwortung
Klimaschutz ist eine generationenübergreifende Aufgabe. Deshalb beteiligt sich die BAGSO mit einem eigenen Projekt an der Kampagne „für dich. für mich. fürs klima.“ des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) in Kooperation mit den 16 Verbraucherzentralen, dem Deutschen Mieterbund (DMB), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem Verbraucherservice (VS) im Katholischen Deutschen Frauenbund und Germanwatch.
Das BAGSO-Projekt „Gemeinsam für den Klimaschutz – Ältere übernehmen Verantwortung“ setzt auf das ehrenamtliche Engagement Älterer. In bundesweiten Schulungen, die sich an Multiplikatoren in der Seniorenarbeit richten, werden die Themen „Mobilität“, „Wohnen“ und „Essen und Haushalten“ behandelt. Ziel des Projektes ist es, ältere Menschen über den Klimawandel und Klimaschutz zu informieren und sie zu klimafreundlichen Konsumentscheidungen und zu einem klimaschonenden Verbrauchsverhalten zu motivieren.
Kontakt
Tel.: 0228 24 99 93 29
E-Mail: klimaschutz@bagso.de
Gesucht: Gute Beispiele von Senioren als Klimaschützer
Seit 2009 bietet die BAGSO unter dem Motto „Gemeinsam für den Klimaschutz – Ältere übernehmen Verantwortung“ Schulungen an, mit dem Ziel, ältere Menschen zu motivieren, als Klimabotschafter tätig zu werden.
Das BAGSO-Klimateam sucht nun Seniorinnen und Senioren oder auch Seniorengruppen, die bereits im Klimaschutz aktiv sind und Projekte oder Aktionen in diesem Bereich durchgeführt haben. Dies können Aktionen rund um die Themen Energie sparen, Klimafreundliche Mobilität (z.B. Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs für Senioren o.ä.) oder Ernährung und Klimaschutz (z.B. regionale und saisonale Küche beim Seniorenmittagstisch) sein.
Wenn Sie sich in diesem Bereich engagieren oder in Ihrem Umfeld Personen oder Gruppen kennen, freuen wir uns über eine kurze Beschreibung.
E-Mail: klimaschutz@bagso.de
Tel.: 0228/24 99 93– 27 oder - 29
Kostenlose bundesweite Schulungen für Multiplikatoren
Die BAGSO bietet auch in 2010 zum Thema „Gemeinsam für den Klimaschutz – Ältere übernehmen Verantwortung“ bundesweit Schulungen für Multiplikatoren an. Haupt- und ehrenamtliche Multiplikatoren werden über die Auswirkungen des Klimawandels informiert und über ihre Möglichkeiten aufgeklärt, für den Klimaschutz aktiv zu werden. Schwerpunkte der Seminare sind Mobilität, Essen und Haushalten sowie Energieeinsparung in Haus und Wohnung.
Das Wissen aus den Seminaren soll in Seniorenbüros, Begegnungsstätten, Computerclubs, Sportvereine etc. getragen, von dort aus weiter verbreitet werden und gleichzeitig zum persönlichen klimaschonendem Verhalten beitragen.
Die Inhalte der Schulungen werden auf den Bedarf der jeweiligen Multiplikatorengruppe zugeschnitten. Die eintägigen Schulungen finden wohnortnah statt und sind ebenso kostenfrei wie die Verpflegung. Reisekosten werden nicht erstattet.
Interessierte Organisationen, Vereine und Gruppen können das Anmeldeformular nutzen oder sich telefonisch unter 02 28 / 24 99 93 27 oder -29 anmelden.
Schulungsplan für das Jahr 2010
Mobil bleiben und das Klima schonen

Neuer BAGSO-Ratgeber für ältere Verkehrsteilnehmer
Mobilität ist ein Stück Lebensqualität, besonders im Alter. Sie ist notwendig, damit Seniorinnen und Senioren am öffentlichen Leben teilhaben können. Ebenso wichtig ist es, in naher Zukunft die CO2-Emissionen zu senken, um die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. Da der Verkehr einer der Hauptverursacher der Treibhausgase ist, gilt es, Wege zu finden, die einerseits die Mobilität erhalten und andererseits klimafreundlich sind.
Solche Wege zeigt der neue BAGSO-Ratgeber „Mobil bleiben – Klima schonen“ auf. Die Leserinnen und Leser erfahren, welche Verkehrsmittel für welche Distanzen und für welchen „Mobilitätstyp“ besonders geeignet sind. Sie werden dazu angeregt, kurze Strecken zu Fuß zurückzulegen und sich fürs Radfahren zu begeistern. Dies erhöht die eigene Fitness, trägt zur Gesundheitsvorsorge bei und hilft sogar, Geld zu sparen.
Von der Fahrrad-Fahrschule bis zur Fahrschule für spritsparendes Autofahren – im Ratgeber werden viele Tipps für ein klimaschonendes Mobilitätsverhalten gegeben. Auf gute Beispiele mit Vorbildcharakter wird ebenso hingewiesen wie auf Tests zu umweltverträglichen und „seniorengerechten“ Autos. Eine Vielzahl von Adressen erleichtert die Suche nach dem geeigneten und klimaschonenden Gefährt und bietet Ideen für eine „Gute Fahrt für ein gutes Klima“ an.
Der 100-seitige Ratgeber, der gefördert wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kann kostenlos bei der BAGSO bestellt werden per Post, per Fax: 02 28 / 24 99 93 20 oder E-Mail: klimaschutz@bagso.de.
Ihr persönlicher Beitrag zum Klimaschutz
Mit dem CO2-Rechner 2009 des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. können Sie Ihre ganz persönliche Klimabilanz ziehen.
Das Internetportal der Verbraucherallianz fürs Klima bietet Ihnen darüberhinaus Tipps zum klimaverträglichen Einkaufen und Kochen, zum spritsparendem Fahren oder auch zum Verbrauch von Elektrogeräten. Damit können Sie Ihr CO2 - Konto verbessern und oft auch bares Geld sparen.
Expertenworkshop durchgeführt!

Ziel des BAGSO-Workshops im Januar 2009 war es, das noch ungenutzte Potenzial Älterer für ein Engagement im Bereich des Klimaschutzes einzuschätzen und die verschiedenen Optionen gesellschaftlichen und persönlichen Engagements dafür zu erörtern. Es galt, Barrieren, Hemmnisse und Zielkonflikte für ein klimafreundliches Verhalten zu benennen und über seniorenspezifische Beratungsempfehlungen zu diskutieren.
In mehreren Vorträgen führten die Referenten in die für Verbraucher wichtigsten Bereiche ein: Mobilität, Wohnen und Ernährung. In den Diskussionen wurden Strategien für eine zielgruppenspezifische Ansprache diskutiert und Schwerpunkte für die Aufarbeitung der Themen aufgezeigt. Außerdem wurden erste Ideen für Unterstützungsangebote entwickelt.
Dokumentation des Workshops
Gabriele Heinrich, BAGSO, Vorstellung des Projekts PDF 254 KB
Dr. oec. troph. Karl von Koerber, TU-München, Fach Nachhaltige Ernährung, Fakten zum Klimawandel und Notwendigkeit zum Klimaschutz PDF 100 KB
Dr. oec. troph. Karl von Koerber, TU-München, Fach Nachhaltige Ernährung, Klimafreundlich Essen und Einkaufen im Alter PDF 70 KB
Bernard Burdick, Verbraucherzentrale NRW, Klimaschutz schmeckt PDF 816 KB
Prof. Dr. Hans-Jürgen Kaiser, Institut für Psychogerontologie der Uni versität Erlangen, Vortrag: Mobilität im Alter unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte PDF 2 MB
Prof. Dr. Hans-Jürgen Kaiser, Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen, Skript: Mobilität im Alter unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte PDF 680 KB
Dr. Marina Schmitt, Institut für Gerontologie an der TU Dortmund, Vortrag: Vom Impuls zum Handeln-Motivationsanreize zur Verhaltensänderung bei älteren Menschen PDF 98 KB
Dr. Marina Schmitt, Institut für Gerontologie an der TU Dortmund, Skript: Vom Impuls zum Handeln-Motivationsanreize zur Verhaltensänderung bei älteren Menschen PDF 102 KB
Immanuel Stieß, Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE, Klimafreundlich Wohnen im Alter – Potenziale und Handlungsmöglichkeiten PDF 464 KB
Ursula Rath, Consiste Consulting für intelligenten Stromeinsatz, Stromsparratgeber für Senioren PDF 367 KB
Hans-Jürgen Kalb, PROTELLUS Energieberatung, Energetische Gebäudesanierung für ältere Eigentümer PDF 4,5 MB










Druckansicht